Unsere Lieder

 Das Niedersachsenlied Das Oldenburger LiedDas Wildeshauser Lied
1. Strophe
Von der Ems bis an die Elbe, von dem Harz bis an das Meer
stehen Niedersachsens Söhne: eine feste Burg und Wehr.
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir Stand,
wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Wittekinds Stamm.

2. Strophe
Wo fielen die Römischen Schergen? Wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen, an Niedersachsens Wut.
Wer warf den röm´schen Adler nieder in den Sand?
Wer hielt die Freiheit hoch im deutschen Vaterland?
Das war´n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Wittekinds Stamm.

3. Strophe
Auf blühend roter Heide starben einst viel tausend Mann,
für Niedersachsens Treue traf sie des Franken Bann.
Viel tausend Brüder fielen von des Henkers Hand.
Viel tausend Brüder für ihr Niedersachsenland.
Das war´n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Wittekinds Stamm.

4. Strophe
Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll´s bekunden: Für die Freiheit Glut und Blut!
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen.
Heil Herzog Wittekinds Stamm.

1. Strophe
Heil dir O Oldenburg, Heil deinen Farben, Gott schütz dein edles Roß,
er segne deine Garben. Wie Deine Eichen stark, wie frei des Meeres Flut,
sei deutscher Männerkraft dein höchstes Gut.

2. Strophe
Ehr' deine Blümelein, pfleg' ihre Triebe, blau und rot blühen sie,
die Freundschaft und die Liebe. Schleudert den fremden Kiel
der Sturm an deinen Strand birgt ihn der Lotsen Schar mit treuer Hand.

3. Strophe
Wer deinem Herde naht, fühlt augenblicklich, daß er hier heimisch ist.
Er preiset sich so glücklich. Führt ihn sein Wanderstab auch alle Länder durch,
du bleibst sein liebstes Land. Mein Oldenburg.

1. Strophe
Im schönen Oldenburger Lande,
da liegt ein Städtchen friedlich still,
Zwar nennt man es nur das alte,
doch weilt ein jeder gern darin,
Denn seine Bürger, bieder, brav,
Bring' stets ein offenes Herz dir dar,
Drum grüß' mit mir mein Wildeshausen,
Ein Hoch bring' meinem Heimatort.

2. Strophe
Gar friedlich liegt es in dem Tale,
Umkränzt von dunklem Fichtenhain,
Die alte Hunte plätschert leise,
entlang dem grünen Wiesenhain.
Die Saatenfelder rings umher,
Sie neigen grüßend ihre Ähr'n
Und geben jedem Wand're Kunde,
Von Wildeshauser Bürgerfleiß.

3. Strophe
Gemütlich sind auch die Bewohner,
Sie lieben einen frischen Trunk,
Und nach Tages Last und Mühen
vereint sie eine frohe Rund.
Bei Kologen Willi in dem Saal,
Bei Panschar und in Benecke's Hall
Und auch in Stegemann's Lokale,
Erschallt manch' Lied und freies Wort.

4. Strophe
Und kommt dann erst zur Zeit der Pfingsten
Das alte liebe Schützenfest,
Greift alles nach den alten Flinten,
Großvaters Hut wird aufgesetzt.
General und Oberst steigen zu Pferd,
Die Mannschaft präsentiert's Gewehr,
Und nach bewährtem Trommelklang,
Marschiert man hin zur Vogelstang'

5. Strophe
Ja, alt ist unser Wildeshausen,
Ja, alt ist unser Schützenfest,
Drum lassen wir es uns nicht rauben,
Wir halten treu am Alten fest!
Und nach der Väter altem Brauch
Kredenzen wir den "Willkomm" auch.
Drum: Hoch das alte Wildeshausen!
Ein Hoch dem alten Schützenfest.